Warum weniger Spielzeug für Kinder oft mehr ist

Eltern wollen ihren Kindern häufig zu viel Gutes tun, indem sie ihre kleinen Lieblinge mit immer mehr Spielzeug überschütten. Doch dies überfordert die Kleinen, was Studien inzwischen auch belegen können.

Viel ist nicht immer optimal. Natürlich wollen Eltern ihre Kinder mit Geschenken überhäufen, doch die Kleinen können zu viel einfach noch nicht verkraften. Der von den Eltern beabsichtigte Effekt geht verloren.

Weniger fördert Kreativität

Verschiedene Studien haben sich bereits mit dem Spielverhalten von Kindern auseinandergesetzt und haben dabei festgestellt, dass Geschenkeberge eher kontraproduktiv sind. Kinder sind schnell überfordert, wenn sie zu viele Spielsachen bekommen.

Je weniger Spielzeuge den Kindern zur Verfügung stehen, desto kreativer spielen sie damit. Die Spieldauer erhöht sich deutlich. Das eigene Vorstellungsvermögen und die kindliche Phantasie werden gefordert und können sich dadurch viel besser entfalten.

Überflutung im Kinderzimmer

Zu viele Spielsachen sorgen für unnötiges Chaos im Kinderzimmer. Die Kinder werden abgelenkt und können sich kaum auf ein phantasievolles Spiel konzentrieren. Oft werden Spielsachen nur kurz beachtet und verschwinden dann ganz schnell aus dem Blickfeld.

Das optimale Geschenk

Spielsachen, die so konzipiert sind, dass sie immer weiter ergänzt werden können, sind eine gute Wahl. Allerdings sollten sich Eltern vorab für eine Spielzeugreihe entscheiden und diese konsequent auch im Verwandtenkreis weiter verfolgen. Bestes Beispiel sind die beliebten Legobausätze oder die Playmobilwelt. Damit in größeren Familien die Geschenkeberge an Geburtstagen oder unter dem Weihnachtsbaum nicht zu groß werden, sollten konkrete Absprachen getroffen werden.

Als kleines Mitbringsel zwischendurch muss es nicht immer ein Kuscheltier sein. Irgendwann sind die räumlichen Kapazitäten einfach ausgereizt. Hervorragend geeignet sind aber Mal- und Bastelutensilien.

Auf der Suche nach sinnvollen Geschenken sollte auch die Entwicklungsphase des Kindes berücksichtigt und entsprechend gefördert werden.

Bildurheber: oksun70 / 123RF Standard-Bild

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