Nachhaltige Babyhygiene dank Stoffwindeln

In einem Jahr verbraucht ein Baby bis zu 5.000 Wergwerfwindeln. Das macht pro Kopf einen Berg von 1,25 Tonnen Müll aus. Eine enorme Menge, zu viel für die Dreifachmama Stephanie Oppitz. Die hatte eine besonders nachhaltige Windelidee und hat sich damit nicht nur inzwischen erfolgreich selbstständig gemacht, sie hat sogar einen Preis gewonnen.

Stephanie Oppitz‘ Ziel war es von Anfang an klar gesteckt. Sie wollte Windeln für ihre drei Kinder haben, die nicht nur schick aussehen sollten, sondern die vor allem einfach handhabbar, ökologisch und zudem auslaufsicher sein mussten. Und solche im Handel zu finden gestaltete sich unmöglich. Deshalb machte sich Stephanie Oppitz ganz einfach selbst ans Werk und entwickelte ihre ganz eigene Stoffwindel. Und weil die so gut funktionierte und auch im Bekanntenkreis bald der Renner war, reichten ihre Hände allein nicht mehr aus, um all die Arbeit zu stemmen.

Deshalb gründete die kreative Unternehmerin ihre ManufakturWindeln und beschäftigt dort inzwischen 11 Mitarbeiter. Zum Programm gehören dabei längst nicht nur die Stoffwindeln, sondern auch eine ganze Reihe anderer Artikel, die eben nicht nur praktisch und notwendig für die Babypflege sind, sondern auch ökologisch. Zum Beispiel Waschlappen, aber auch Stilleinlagen und ähnliches.

Umweltgerecht und preisverdächtig

Seit zwei Jahren arbeitet Oppitz nun in ihrem Atelier in Dresden und verschickt die Windeln nach ganz Deutschland. Und die Idee kommt nicht nur bei den Kundinnen gut an, auch der Versandriese Amazon ist auf die Gründerin aufmerksam geworden und hat ihr einen Preis für ihre Idee verliehen, den „Unternehmer der Zukunft“ Award. Und der ist Oppitz nicht nur wichtig aus eigenem Interesse.

Sie entkräftet damit auch das gängige Vorurteil, dass es Unternehmen nur selten um den Umweltschutz geht, sondern eher um den Profit. Ihr Preis zeigt, dass dem nicht so ist und lässt die 23 Konkurrenten damit auch gleich hinten anstehen. Pläne für die Zukunft, die hat die Familienmanagerin trotz des Erfolgs noch viele. Schließlich gibt es immer etwas zu verbessern und noch mehr Produkte zu entwickeln, die das Leben von Eltern und Babys auf umweltgerechte Art und Weise noch einfacher machen.

Bildurheber: mahmuttibet / 123RF Standard-Bild

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