Ist Ihr Kleinkind mitversichert?

Viele Familien sichern sich mit einer Privathaftpflichtversicherung ab. Was sie allerdings oft nicht wissen ist, dass ihr Kleinkind noch lange nicht automatisch mitversichert ist. Deshalb raten Experten vom Vergleichsportal Verivox dazu, die eigene Versicherung genau zu überprüfen und im Zweifelsfall zu wechseln.

In jedem neunten Versicherungstarif sind Kinder bis zu einem Alter von sieben Jahren nicht automatisch mit den Eltern mitversichert. Und die wissen das oft gar nicht. Ein großes Problem, wenn ein Schadensfall eintritt. Ein teures Problem überdies. Deshalb raten die Experten vom unabhängigen Vergleichsportal Verivox dazu, das Kleingedruckte in den Policen genau zu studieren und im Zweifelsfall zu einer anderen Versicherung zu wechseln. Gerade bei Delikten im Straßenverkehr steigt die Schadenssumme schnell an. Eltern müssten diese dann aus eigener Tasche zahlen. Und noch etwas ist anders in diesem Segment, hier sind Kinder sogar erst ab einem Alter von 10 Jahren mitversichert. Und in dieser Zeit kann viel passieren.

Eine gute Versicherung muss nicht teuer sein

Dabei gelten Kinder vor dem Gesetz ohnehin als deliktunfähig. Das heißt, sie können für durch sie verursachte Schäden nicht haftbar gemacht werden. Auch Eltern müssen nicht zwingend einspringen und in dem Fall für ihre Kinder haften bzw. zahlen. Das gilt nämlich nur dann, wenn sie nachweislich ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Trotzdem ist ein solcher Vorfall ärgerlich vor allem dann, wenn er sich im Familien- oder Freundeskreis zugetragen hat. Deshalb lohnt eine Versicherung in jedem Fall, denn die springt dann ein und die Wogen sind geglättet.

Dabei muss eine Versicherung auch gar nicht teuer sein. Familienversicherungen starten bereits ab monatlichen Beitragssummen um die 38 Euro. Dann sind in der Regel Schäden bis zu einer Höhe von 20.000 bis 30.000 Euro abgesichert. Wer noch eine Schippe drauflegen möchte, der bekommt ab 54 Euro ein Rund-um-Sorglos-Paket. Dann sind mögliche Schäden in Millionenhöhe abgesichert. Wobei natürlich niemand hofft, in diese Situation zu geraten.

Bildurheber: spukkato / 123RF Standard-Bild

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