Baby-Computing: Sensoren melden volle Windel

Ein paar findige – und wenn Sie mich fragen ein bissl verrückte – Japaner haben jetzt einen Windel-Monitor erfunden. Mit einem speziellen Sensor werden besorgte Eltern darauf aufmerksam gemacht, dass die Windel ihrer Kleinsten überläuft.

Wer klebt schon seinem Baby einen Sensor in die Windel, nur um zeitgleich zu erfahren, wenn selbige voll ist. Eine Erfindung aus Japan jedenfalls hofft auf einen Markt für diese krude Art des Windelmonitoring. Sämtliche Änderungen der Feuchte, Temperatur oder in Sachen Druck würde der innovative Sender vermelden. So der Tenor des Macher-Teams an der Universität Tokio. Man spare sich vor allem das testweise ausziehen, wenn anhand Gewicht, Geruch und Konsistenz der Windel – zumindest nicht eindeutig – festzustellen sei, ob sich der geliebte Nachwuchs seiner Notdurft entledigt habe. Vor allem Änderungen des Widerstandes seien es, die der nur wenige Cent teure Sensor anzeige.

Nun brüten die Japaner über Optimierungsmaßnahmen, so die uns vorliegende Meldung. Ganz im Sinne der „Ökologie“ gehe es zunächst um eine Verringerung des Strombedarfs und eine Maximierung der Sensor-Reichweite. Momentan sei der Prototyp noch im Versuchsstadium und der Abstand zwischen Datenleser und Sensor darf einige, wenige Zentimeter noch nicht unterschreiten. Wer sich für die Erfindung interessiert – wenn es besonders lustig ist, bleiben wir dran. Ungeduldige googeln einfach mal „Windel-Sensor“.

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