Kind transportieren: Das Tragetuch

Babys brauchen Nähe und Geborgenheit. Vor allem in den ersten Lebensmonaten ist die sogenannte Nestwärme von großer Bedeutung für die Kleinen. Sie wollen ihre Eltern spüren und fühlen sich in deren Nähe am wohlsten. Das Tragetuch bietet eine vielseitige Möglichkeit, Spaziergänge und Ausflüge für beide Seiten bequem und angenehm zu erleben. Steht die Geburt eines Kindes bevor, müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Viele Eltern wählen einen Kinderwagen, um mit ihren Kleinen mobil zu sein. Die Alternative Babytragetuch wird bislang nur selten in Erwägung gezogen. Dabei sind die praktischen Vorteile nicht zu verachten. Stufen und schwieriges Terrain sind mit einem Tragetuch keine Hindernisse mehr. Bei Wind und Wetter ist das Baby in der elterlichen Jacke gut geschützt. Und vor allem erlebt das Baby absolute Geborgenheit und die körperliche Nähe seiner Eltern. In vielen Ländern nutzen Eltern schon lange und ausschließlich ein Tragetuch für ihre Kinder. In Afrika und Südamerika sind Kinderwagen eher Mangelware. Dort gehört das Tragen im Babytragetuch zum Alltag. Es heißt, diese körperliche Nähe in den ersten Lebensmonaten fördert auch die familiäre Verbundenheit. Die Vorteile des Tragetuches Direkt nach der Geburt kann das Tragetuch zum Einsatz kommen. Babys lieben es, den Herzschlag und die Körperwärme ihrer Eltern direkt zu spüren. Sie erleben im Tragetuch den gesamten Alltag und sind dabei ständig in Bewegung. Auf diese Weise wird der Gleichgewichtssinn gefördert. Oft ist es sogar so, dass Babys, die von ihren Eltern im Babytragetuch spazieren getragen werden, viel ruhiger und ausgeglichener sind. Aber auch die praktischen Eigenschaften des Tragetuchs sollten unbedingt erwähnt werden. Oft sind die Möglichkeiten, sich mit einem Kinderwagen zu bewegen, an bestimmten Orten eingeschränkt. Ein Baby im Tragetuch ist dabei wesentlich leichter zu bewegen. Es ist quasi wie ein zusätzlicher Körperteil der Eltern und bedeutet keinerlei Einschränkung. Besonders wenn eine Autofahrt ansteht, gibt es mit dem Kinderwagen im Kofferraum oft Platzmangel. Mit dem Tragetuch kein Thema. Begründete Bedenken? Viele Menschen geben dem Tragetuch keine Chance, weil sie befürchten, die Wirbelsäule des Babys könnte unter dieser Trageweise leiden. Aber dies nach Ansicht von Experten unbegründet. In den ersten Monaten ist die gehockte Haltung absolut in Ordnung. Wichtig ist nur, dass das Babytragetuch richtig gebunden ist. Wie das funktioniert, können Sie hier nachlesen. Welches Tragetuch ist das Richtige? Wie bei allen Produkten gibt es auch die unterschiedlichsten Ausführungen bei den Babytragetüchern. Ganz wichtig ist die richtige Größe. Das Tragetuch sollte auf jeden Fall groß genug sein, um auf die Körpergröße des Trägers oder der Trägerin angepasst zu werden. Das Material ist ebenfalls von großer Bedeutung. Es sollte elastisch,...

Die Vorteile des Kinder Tragens

Das „Baby-Tragen“ ist von der Evolution vorgesehen und bringt Vorteile mit sich. Die Haltung des Kindes beim Tragen übt wenig Druck aus und verhindert so Fehlstellungen. Außerdem wird die Bindung zwischen dem Träger und dem Kind gestärkt. Alle Eltern kennen die schmerzenden Arme, die Rückenbeschwerden – Babys wollen getragen werden. Auch dann, wenn Mama gerne mal sitzen bleiben und Papa lieber den Buggy schieben würde. Woran das liegt? Früher waren wir Menschen Nomaden. Noch aus dieser Zeit ist es verwurzelt, dass Kinder getragen werden wollen. Säuglinge sind sogar anatomisch darauf „programmiert“, auf der Hüfte der Mama abgesetzt zu werden. Achten Sie nur mal darauf: Wenn Sie Ihr Baby hochheben, zieht es dafür sogar instinktiv schon die Beine an. „Traglinge“ orthopädisch begründet Um den plötzlichen Kindstod zu vermeiden ist eine Rückenlage für Babys empfohlen. Das Liegen auf dem Hinterkopf tut aber dem weichen Schädel eines Kindes auf Dauer nicht gut. Circa jedes fünfte Kind bekommt davon eine Plagiocephalie, also einen „Schiefkopf“. Diese Verformung kann langwierige Folgen für ein Kind haben: Ästhetisch, aber auch durch Fehlhaltungen für die sensomotorische Entwicklung. Damit die Schwerkraft also nicht immer gleich auf das Köpfchen Ihres Kindes einwirkt sollten Sie es wenn es wach ist beispielsweise auf den Bauch legen, und eben tragen. Das belastet den Kopf des Nachwuchses nämlich fast gar nicht. Und wenn es nicht getragen wird, kommt ein Kind heute ja kaum aus seiner horizontalen Position heraus. Auch Hüftdysplasien sind seltener bei Kindern, die viel getragen werden. Für Eltern mit Muskelkater: Es können ja auch Hilfen, zum Beispiel Tragetücher, genutzt werden. Weniger Weinen und besseres Einschätzungsvermögen Kinder Weinen weniger, sind ruhiger, wenn sie viel getragen werden. Das kann an einer gewissen Versicherung durch eine immer konstante Reaktion auf Unwohlseinsäußerungen des Kindes liegen. In diesem Fall: Das „Hochnehmen“. Ein anderer Grund für den Effekt ist der intensive und häufige Kontakt zu Mama oder Papa. Eltern nehmen das Befinden ihres Kindes nicht nur über auditive Signale wahr, sondern nehmen es ganzheitlich auf – durch Bewegungen, kaum hörbare Laute und Ähnliches. Dieser Vorgang wird sehr viel effektiver und einfacher bei regem Kontakt mit dem Baby, indem man es trägt. Die Eltern-Kind-Bindung wird stärker, Mama und Papa werden nachweislich sensibler und feinfühliger für die Bedürfnisse ihres Kindes. Dieses verlässliche Mittel, das eigene Kind zu beruhigen, macht Eltern so auch in ihrer Elternrolle allgemein sicherer. Aus Babys Sicht ist das Getragenwerden natürlich auch intensiver, als das Liegen in einer Babyschale. Mit allen seinen Sinnen nimmt das Kind seinen Träger wahr, baut eine stärkere Verbindung zu ihm auf. Nebenbei...

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