Namen und Vorurteile: Sind alle Kevins kleine Chaoten?

Schon lange vor der Geburt fragen sich Eltern, wir sie ihr Kind nennen sollen. Neben klassischen deutschen Vornamen schaffen es da auch ausländische Namen und solche mit echtem Seltenheitswert ganz oben auf die Beliebtheitsskala. Doch was ist, wenn an dem Namen Vorurteile hängen? So manchem Kind werden dann vielleicht allein aufgrund seines Vornamens Steine in den Weg gelegt.

Baby im Kinderwagen aufsetzen – wann ist der richtige Zeitpunkt?

Babys wollen immer mehr sehen, sind neugierig auf die Umwelt, und versuchen desshalb oft aktiv schon sehr früh, sich aufzusetzen. Ab wann es in Ordnung ist, ein Baby im Kinderwagen aufrecht zu setzen, hängt von der Muskelentwicklung im Rücken und Nacken ab. Meist ist mit sieben oder acht Monaten der richtige Moment erreicht. Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie wollen die Welt sehen und entdecken und sind oft nach einer Weile gelangweilt von der eingeschränkten Aussicht auf den Himmel in der waagerechten Kinderwagen-Position. Viele versuchen dann, sich aufzurichten, den Kopf über die Ränder des Wagens zu heben. Wenn sie aber eigentlich noch nicht so weit sind, funktioniert das nur schwer. Eine gute Alternative: Viele Kinderwagen haben Umbaumöglichkeiten, die ein Liegen auf dem Bauch mit durchsichtiger Front ermöglichen. Die Entwicklung der Sitzmuskeln bei Babys Nacken- und Kopfmuskeln eines Babys entwickeln sich ab dem vierten Lebensmonat rasant. Ab diesem Alter ist es immer mehr möglich, im Liegen den Kopf zu heben und oben zu halten. Es folgt schnell der Brustkorb und damit das Aufstützen und in der Luft halten des gesamten Oberkörpers aus einer liegenden Bauch-am-Boden-Position. In den folgenden Monaten kann Ihr Kind sich häufig schon in eine sitzende Haltung ziehen und diese kurze Momente lang halten, braucht aber noch Hilfe. Normalerweise im siebten und achten Lebensmonat wird ein Baby anfangen, eigenständig zu sitzen. Vorsicht! Schon jetzt können sich viele Knirpse auch im Sitzen drehen und sogar eigenständig in die Sitzposition bringen – jetzt sind beide Hände frei zum greifen. Machen Sie also Ihre Wohnung Babysicher. Das Krabbeln folgt bald. Wann ist mein Kind soweit? Das Sitzen (mit und ohne Unterstützung durch eine Lehne) ist Sache der Muskelentwicklung. Sie merken, dass die Rückenmuskulatur Ihres Kleinen noch nicht stark genug ist, wenn er oder sie bei Sitzversuchen zur Seite wegkippt. Ist das noch der Fall, darf das Kind auf keinen Fall schon im Kinderwagen sitzen. Das wäre vielleicht mit Hilfe von Anschnallgurten möglich, schadet aber der Wirbelsäule des Kindes massiv. Die Folge können langfristige Entwicklungsprobleme in Rücken und Becken sein. Grundsätzlich können wir hier nur aus unseren Erfahrungen berichten und wiedergeben, was Experten, wie Dr. med. Andreas Busse, zu diesem Thema...

Die Qual der Babysitter-Wahl: 5 Anforderungen

Einen Babysitter auszusuchen ist nicht einfach, für die allermeisten Eltern aber früher oder später nötig. Wir haben uns ein Paar grundsätzliche Gedanken zum Thema gemacht, was bei der Auswahl wirklich wichtig ist: Charakterliche Eignung beispielsweise, genau wie förmliche Qualifikationen, Flexibilität und Einiges mehr. Es ist nicht einfach, das eigene Kind, den Augapfel, in fremden Händen zu lassen. Aus beruflichen Gründen oder auch einfach, um mal Zeit für etwas anderes zu haben ist es aber oft sinnvoll, sich um einen Babysitter zu bemühen. Ein Aushang oder eine Annonce genügt meist, dann schwärmen schon die Bewerber ins Haus. Aber worauf ist dann zu achten? Unser Tipp: Erstellen Sie sich einen Fragebogen mit den wichtigsten Anforderungen und Fragen, die Sie stellen wollen, und machen Sie sich Notizen. Hier einige Punkte, die da nicht fehlen sollten. 1) Charakter Eine der wichtigsten charakterlichen Qualitäten, die ein guter Babysitter mitbringen muss, ist Geduld. Die geht meist einher mit einem bestimmten Einfühlungsvermögen in das Kind, ein gewisses Verständnis. Finden Sie im Gespräch heraus, wie Ihr potentieller Sitter eingestellt ist. Ob er oder sie genug Ruhe mitbringt lässt sich dann auch an einer kleinen Proberunde Baby-Aufpassen schnell erkennen – dann sehen Sie auch, ob die Chemie zwischen Kind und „Aufpasser“ stimmt. 2) Qualifikationen Erste-Hilfe-Kurse, Babysitter-Pass und Co sind immer ein gutes Zeichen, sagen aber längst nicht alles aus. Versteifen Sie sich nicht zu sehr auf Papiere, sondern prüfen Sie auch, ob der Babysitter ganz persönlich zu Ihnen und Ihrer Familie passt. Auch Erfahrungen im Job des Babysitters sind nicht zwingend erforderlich, damit ein Bewerber geeignet ist. Anders sieht es aber mit allgemeiner Erfahrung mit Kindern aus. Praktika in Kindergärten oder auch das Aufpassen auf die eigenen Geschwister oder sogar eigene Kinder sind ebenso tolle Referenzen. Unerfahrene Betreuungspersonen brauchen natürlich auch einmal die Chance, sich zu beweisen – aber erst bei Kindern, die alt genug sind. Je jünger Ihr Kind, desto wichtiger ist die Erfahrung des Babysitters. 3) Flexibilität Es geht nicht über einen spontanen Babysitter, der auch mal auf Abruf vorbei kommt, wenn es gerade brennt. Auch mal eine Stunde früher zu kommen oder zwei Stunden später zu gehen sollte kein Drama sein – bezahlt aber natürlich. Natürlich hat der Babysitter auch ein Leben und wird nicht immer zur Verfügung stehen, es gibt aber deutliche Tendenzen, wie „vollgeplant“ jemand normalerweise ist. 4) Informationen Besonders wichtig (und das ist Ihre Verantwortung): Ein Babysitter muss informiert sein. Darüber, wo er in Ihrer Wohnung was findet, welche Gewohnheiten und Rhythmen das Baby gewohnt ist, welche Eigenheiten es hat. Auch wo...

Erschütterungen beim KiWa-Fahren – eine Gefahr für das Kind?

Eine holprige Kinderwagenfahrt ist normalerweise nicht gefährlich für ein Kind. Wenn aber einige unpraktische Verhältnisse aufeinandertreffen, dann kann es schon mal zu einem Unfall kommen. Der Kinderwagen muss an den richtigen Stellen gepolstert sein und seine Größe muss stimmen. Außerdem braucht er eine gute Federung. Sollten Sie als Mami oder Papi trotzdem einmal unsicher sein, ob dieser „Rums“ dem Kleinen etwas getan hat, dann gibt es einige Anzeichen, die man selbst bei noch nicht sprechenden Sprösslingen erkennen kann. Mal geht es etwas holprig die Treppe runter, dann wird ein Bordstein übersehen und anschließend folgt der Weg über Kopfsteinpflaster. Wenn Baby per Buggy durch die Gegend kutschiert wird, ist das oft gar nicht so sehr die ruhige Fahrt, die es sein sollte. Resultat: Der Kleine schreit, die Süße wacht auf – und für Eltern der Schlimmste Part: Das zarte kleine Köpfchen bekommt ordentliche Erschütterung ab. Eltern machen sich verständlicher Weise sorgen, wenn man von den schlimmen Dingen ließt, die Babys passieren, die geschüttelt wurden oder kopfüber vom Wickeltisch gefallen sind. Da macht das Holpern und Rumpeln des Kinderwagens schon nervös. Ähnliche Sorgen bilden sich beim Fahrradfahren mit Kindersitz und anderen unsanfteren Fortbewegungsmitteln. Hier gilt erst einmal Entwarnung. Leichte Erschütterungen durch unebenen Boden sind vollkommen unbedenklich. Schwierig wird die Situation erst, wenn das Kind so viel Momentum abbekommt, dass der Kopf gegen eine Oberfläche prallt. Achten Sie hier beim Kauf des Kinderwagens auf einige Sicherheitsmaßnahmen: Er sollte (vor allem im Kopfbereich) gut gepolstert sein und keine harten Stangen aufweisen. Suchen Sie außerdem nach Wägen mit einer starken Federfunktion, die Unebenheiten ausgleicht. Wenn ihr Kind älter und größer wird ist es außerdem wichtig, dass es nicht über seinen Buggy hinauswächst. Wenn das Köpfchen schon beim normalen Fahren am Wagenrand anliegt kann eine Kollision den noch schwachen Nacken eindrücken und den Aufprall des Kopfes verstärken. Symptome für Gehirnerschütterungen, Schütteltraumata und Co. Glücklicherweise sind Unfälle dieser Art selten und noch seltener bedrohlich für das Kind, aber Sicherheit geht vor. Hier also einige Symptome, die deutlich machen, wenn es Ihrem Kind in diesen Dingen nicht gut geht. Sie sollten im Alltag kaum vorkommen, aber falls es doch einmal etwas zu rasant wird können Sie gezielt nach diesen Anzeichen suchen. Erbrechen und Bewusstlosigkeit, Atemstillstand und epileptische Anfälle weisen auf ein Schütteltrauma, Hirnblutungen oder Ödeme hin. Eine kleine Beule ist meist nichts Verheerendes. Fließt allerdings Blut, sollten Sie schnell die Blutung stoppen, indem Sie mit einem sauberen Tuch Druck auf die Wunde ausüben. Legen Sie wenn Sie können einen Druckverband an und suchen Sie einen Arzt auf....

Unterwegs mit Kindern – Was muss mit?

Eltern sollten wenn sie mit ihren Kleinen unterwegs sind an verschiedenste Kleinigkeiten denken, die es nicht zu vergessen gilt. Sicherheitsvorkehrungen stehen im Vordergrund, aber auch die Zufriedenheit des Kindes ist zu beachten, wenn der Trip für alle ein Erfolg werden soll. Egal ob über’s Wochenende zu Freunden, in den Freizeitpark, in Urlaub oder zur Mutter-Kind-Kur – unterwegs mit den Kleinen müssen Eltern schon beim Packen für alle mitdenken. Ein Rat vorneweg: Machen Sie sich vor größeren Pack-Aktionen eine Liste. So sparen Sie sich den Druck, alles im Kopf behalten zu müssen. Außerdem ist es viel leichter, nichts zu vergessen, wenn man Dinge abhaken kann. Planen Sie außerdem vorzeitig, damit Sie bei Bedarf Fehlendes noch einkaufen können. An Nahrung, Windeln und Kuscheltiere müssen wir wohl kaum erinnern. Denken Sie aber auch an robuste Trinkbecher und Teller, packen Sie eine Thermoskanne mit Wasser für Brei ein, eventuell ein Mosquitonetz und Sonnenschutz für’s Auto. Besonders praktisch sind auch einige Plastiktüten für Windeln und sonstigen Abfall. Für die Sicherheit Ihres Kindes sollten Sie sich eine kleine Reiseapotheke anlegen. Rüsten Sie auch jedes Kind mit einer Liste wichtiger Telefonnummern aus und packen Sie wichtige Gesundheitsdaten des Kindes dazu – für den Fall der Fälle. Information ist alles Informieren Sie sich bei längeren Aufenthalten auch über Sicherheitsmaßnahmen wie Steckdosensicherungen, Fallgitter und Ähnliches. Bei Nichtvorhandensein denken Sie über Wege nach, das Umfeld temporär kindersicher zu machen. Auch Standard-Kinder-Zubehör wie Flaschenwärmer, Wickelauflagen, Hochstühle und Co. sind nicht überall Standard. Suchen Sie nach portablen Alternativen und Zweitgeräten, die Sie mitnehmen können. Informieren Sie sich auch hierbei vorher, um unnötiges Gepäck zu vermeiden. Gehen Sie auch grob die Aktivitäten durch, die Sie mit Ihrem Kind vor haben. Gerne werden mal die Badehose, die Gummistiefel, der Sonnenhut vergessen. Die Packreihenfolge sollte in der Anordnung natürlich von schwer und unkaputtbar nach leicht und zerbrechlich gehen. Packen Sie empfindliche Gegenstände behutsam in Papier oder Tücher ein. Am besten versucht man, Lücken mit kleinen Gegenständen auszufüllen und allgemein Flächig zu packen, damit nachher nichts im Koffer herum rollen kann. Außerdem: Nehmen Sie eine Extratasche für potentielle Sauerei-Herde wie Shampooflaschen und Babybrei-Gläser. Auch Wertsachen sollten eine eigene Tasche fürs Handgepäck bekommen. Grundsätzlich macht es zwar Sinn, die Gepäckstückanzahl möglichst niedrig zu halten (weniger kann verloren gehen oder vergessen werden). Lassen Sie Ihre Kinder doch aber wenn sie alt genug sind auch einen eigenen kleinen Koffer packen. So ersparen Sie sich Diskussionen und Tränen, wenn Sie das 500. Kuscheltier nicht auch noch in den Familienkoffer packen wollen. Einen weiteren Vorteil hat es außerdem, mehrere Gepäckstücke...

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