Kinderwagen-Kauf: Die Checkliste, was Sie beachten müssen!

Die Zeiten zu denen ein Kinderwagen ein dröges Baby-Transporter von A nach B war sind längst vorbei. Darüber hinaus ist ein Kinderwagen auch viel mehr als ein chices Accessoire. Wie beim Autokauf sollten sich werdende Eltern bewusst machen, was Ihnen wichtig ist und was eher zweitrangig. Heute habe ich mich mal hingesetzt und für Sie die wichtigsten Kriterien zusammengetragen, die beim Kauf eines Kinderwagens zu beachten sind. Und diejenige, die dem wichtigsten aller Aspekte dienen: der Sicherheit ihrer Lieben. So hat ein überzeugender Kinderwagen für mich:

… eine leicht bedienbare Handbremse

Das Gewicht des beladenen Kinderwagens – inklusive Eigengewicht, allem Baby-Equipment und Baby – ist nicht zu unterschätzen. Handbremsen wie beim Fahrrad sind daher – vor allem wenn das Gerät in verschiedenen Lebenslagn benutz wird – im Bezug auf die explizite Sicherheit ungemein wichtig. Gerade bei starken Gefällen verliert Mami oder Papi leicht die Kontrolle über einen schweren Wagen oder gerät ins Stolpern. Sowohl für den Kinderwagenfahrer als auch für das Kind können solche Situationen böse enden.

… große und am besten viele Reflektoren

Nachts und Abends verschwindet Vieles optisch regelrecht im Dunkeln. Reflektoren auf Autos, Fahrrädern und Westen für Schüler auf dem Schulweg haben durchaus ihre Berechtigung. So sollte auch ein Kinderwagen unbedingt mit Rückstrahlern besetzt sein.

… verlässliche Feststellmechanismen für klappbare Teile

Der Wagen muss zusammenklappbar sein, ohne dass sich Ihr Kind einklemmen kann. Glauben Sie mir, hier gibt es geradezu abenteuerliche Konstruktionen. Außerdem darf das Zusammenklappen nie ungewollt passieren. Dazu sind gute, voneinander unabhängige Feststellmechanismen für alle klappbaren Teile wichtig.

… einen ergonomisch geeigneten Anschnaller

Sobald der kleine Racker selbst aufrecht sitzen kann, kann er auch umfallen. Beim Kauf sollten Sie also darauf achten, ob der Kinderwagen der Wahl ein Gurtgeschirr hat, das mindestens Schultern und Hüfte des Babys sichert. Und der, gegen das Herausrutschen nach unten, auch zwischen den Beinen hindurch geführt werden kann. Der Gurt sollte gepolstert sein. Dass er der oder dem Kleinen – vor allem im Sommer – nicht in die Haut schneidet.

… eine verlässliche Feststellbremse

Die Horrorvorstellung aller Eltern: Die Bremsen des Kinderwagens versagen unbemerkt neben einem Bahngleis, einer Straße, einem Fluss. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen. Ein Kinderwagen sollte mindestens für zwei Räder sichere und gut geprüfte Feststellbremsen haben. Die sollten Sie auch regelmäßig prüfen. Hier gibt es kein Pardon, das ist das wohl wichtigste Kriterium überhaupt.

… eine große, gut gepolsterte Sitzfläche

Das Baby sollte auf der Sitzfläche genug Platz nach allen Seiten haben. Denken Sie beim Kauf deshalb bitte daran dass und wie schnell die Kleinen wachsen. Zudem: Die Innenwände des Wagens können ruhig relativ hoch sein. Das schützt das Kind zusätzlich vor Wind und Wetter. Und, bei aktiven Knirpsen beugt es dem Herausfallen vor.

… eine hohe Standfestigkeit gegen Kipprisiko

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die relative Sicherheit gegen Stoß oder Windböen – Ihr Kinderwagen in spe darf auf keinen Fall zu leicht kippen. Achten Sie deshalb beim Kauf auf breite Räder und eine gute Federung. Beides unterstützt die Stabilität. Sehr wichtig dann noch bei der Nutzung: Überladen Sie den Wagen nicht. Gerade wenn man zwei oder mehr Kinder hat kommt man beim Einkauf leicht in Versuchung den Kinderwagen zu „bestapeln“, Vor allem am hinteren Ende verlagert solcher Ballast die Balance des Kinderwagens. Das wiederum macht ein Kippen, zum Beispiel an Bordsteinkanten und Co., wahrscheinlicher.

Wenn Sie Fragen zu Sicherheit, Komfort und nachhaltiger Kinderwagen-Qualität haben, berate ich Sie gerne auch persönlich.

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