Asien-Urlaub: Unterwegs mit dem Kind in fremden Gefilden

Ein Urlaub mit dem Kind kann auch an exotische Orte gehen. Gerade im asiatischen Raum sind Kinder gerne gesehen und man wird zuvorkommender behandelt, als anderswo. Wer Rücksicht auf die Bedürfnisse des Kleinen nach Ruhe und Beschäftigung nimmt, und bei der Wahl des Reiseziels hygienisch unterentwickelte Gegenden ausschließt, kann einen sehr spannenden Urlaub verbringen. Auch mit jungem Sprössling im Gepäck.

Die Urlaubsplanung mit Kind gestaltet sich selbst verständlich etwas komplizierter. Reiseziele werden zugunsten der kürzeren Anreise und dem Klima häufig auf näher gelegene Gegenden verlegt. Deutsche Eltern reisen mit Kindern beispielsweise gerne an die Nordsee oder in die Berge. Jedoch müssen die Urlaube mit Kindern nicht zwangsläufig auf die nähere Umgebung verlegt werden. Gewusst wie kann auch eine längere Flugreise mit Kind geplant werden.

Vorbereitung der Reise in ferne Länder

Beachten Sie, wie bei anderen Reisen mit Kleinkind auch, dass sie möglichst in einer Unterkunft bleiben. Je häufiger der Ortswechsel, desto anstrengender für das Kind. Legen Sie sich noch aus Sicherheitsgründen eine Sitzerhöhung zu, die sich an Ihrem Rucksack befestigen lässt. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind, vor allem in Asien, selten so gut ausgebaut wie in Europa. Man fährt eher im italienischen Stil und Taxis haben oft nicht einmal Sicherheitsgurte. Mit einer Sitzerhöhung bieten Sie Ihrem Kind die bestmögliche Sicherheit auf dem Weg von A nach B.

Mit dem großen Flieger zu fliegen, Kinderfilme anschauen zu dürfen, Zeit mit den Eltern zu haben und den ganzen Flug lang zu spielen ist für ein Kind eigentlich ein positives Erlebnis. Der Flug muss keine Belastung für Kind, Eltern und Mitreisende sein, wenn Sie genug Beschäftigung mitbringen. Und denken Sie selbst bei Kindern, die schon auf die Toilette gehen, daran, Windeln mitzunehmen. Es wird erfahrungsgemäß meist dann dringend, wenn gerade Anschnallpflicht ist oder der Getränkewagen den Mittelgang versperrt.

Mit Kindern in Asien

In Asien ist man oft sehr viel kinderfreundlicher als hier im näheren Umfeld. Hier heißt „kinderfreundlich“ nicht, dass alles aus Kunststoff und abwaschbar ist oder bunte Farben hat. Vielmehr bekommen Eltern gerade in Südostasien wirklich vermittelt, dass sie mit Ihren Sprösslingen willkommen sind. Vor allem mit den Sprösslingen.

Womit Sie aber rechnen müssen: Die Asiaten werden Ihr Kind bewundern, manchmal vielleicht, bis es unangenehm wird. Der Knirps wird getätschelt, beschenkt und fotografiert werden. Wundern Sie sich auch nicht, wenn Ihnen Ihr Kind kurzerhand im Restaurant abgenommen wird. Die nette japanische Kellnerin will Ihnen nur die Möglichkeit geben, ungestört zu essen, während sie sich um das Kleine kümmert. In Singapur hat jedes Restaurant Malsachen für Kinder parat. Wer mit dem Kinderwagen durch volle Straßen oder über Märkte schlendern will, auf den wird Rücksicht genommen.

Trotzdem ist Vorsicht geboten

Risikofaktoren bei einer solchen Reise gibt es natürlich immer. Nicht alle Länder sind für Kinder sicher, vor allem was Hygiene, Krankheiten und medizinische Versorgung im Notfall angehen. Halten Sie sich deshalb möglichst an Japan, Süd-Korea, Taiwan, West-Malaysia oder auch Thailand. Hier ist das Gesundheitswesen sehr gut entwickelt und sprachlich kommt man mit Englisch weit genug. Vor einer solchen Reise sollte Ihr Kind alle Impfungen gegen übliche Kinderkrankheiten hinter sich haben.

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