Die besten Tipps für Winterspaziergänge mit dem Kinderwagen – Teil 2

Vor kurzem haben Sie im ersten Teil dieses Beitrags erfahren, wie sich sich und das Kind am besten Warm halten. Kälte ist aber nicht die einzige Herausforderung die der Winter für uns bereit hat. Schnee, Dreck und vor allem Salz können den schönen Kinderwagen zeichnen. Heute haben wir für Sie daher noch Tipps, wie Sie am besten mit Kinderwagen durch den Winter kommen. Egal wie das Wetter ist, eigentlich sollte das Baby täglich mindestens eine halbe Stunde frische Luft tanken dürfen. Bei Schnee und Matsch leidet dabei allerdings die Optik des Kinderwagens. Mit ein paar einfachen Maßnahmen sind die unschönen Spuren aber schnell wieder beseitigt. Den Rahmen regelmäßig reinigen Am Rahmen sind oft Spuren der Ausflüge zu entdecken. Aber diese lassen sich ganz einfach mit lauwarmem Wasser abwaschen. Dies sollte regelmäßig erledigt werden. Wunderwaffe Silikonspray Die Räder des Kinderwagens werden am meisten beansprucht. Deshalb bedürfen sie auch der intensivsten Pflege. Nach dem Säubern sollten sie gelegentlich abgenommen und mit Silikonspray eingesprüht werden. Dadurch werden Gummi- und Plastikteile geschützt und halten der Belastung lange stand. Kinderwagenbezüge – Feinwaschmittel und Handwäsche Irgendwann sieht man den Kinderwagenbezügen an, dass der Kinderwagen oft unterwegs war. Dann sollten diese abgenommen und vorsichtig per Hand mit einem Feinwaschmittel gewaschen werden. Einige Bezüge sind auch per Maschine waschbar. Nach der Wäsche erstrahlen die Farben in frischem Glanz. Geben Sie acht, dass Sie nicht zu lange mit dem Waschen warten, sonst kann der Stoff Schaden davon...

Die besten Tipps für Winterspaziergänge mit dem Kinderwagen – Teil 1

Kinder brauchen Vitamin D für das Knochenwachstum. Damit dieses jedoch gebildet werden kann, braucht das Kind viel Sonnenlicht. Ein täglicher Spaziergang, auch bei frostigen Temperaturen, sollte fest eingeplant sein. An kalten Wintertagen sind Eltern oft unsicher, wenn sie mit dem Kinderwagen spazieren gehen wollen. Einerseits wissen sie, dass ein Spaziergang an der frischen Luft das Immunsystem stärkt, andererseits wollen sie ihr Kind keinesfalls einer Erkältungsgefahr aussetzen. Wie ein Winterspaziergang für Kind und Eltern gleichermaßen zum Vergnügen wird, verraten die nachfolgenden Tipps. Auf die Ausrüstung kommt es an Wer sich gut vorbereitet, dem kann die Kälte nichts anhaben. Deshalb sollte der Kinderwagen für den Ausflug vorbereitet werden. Eine isolierende Bodenfläche und ein kuscheliger Fußsack sind schon mal zwei wichtige Dinge, die das Kind ganz sicher warm halten. Dazu kann unter die Kinderwagenmatratze zum Beispiel eine zugeschnittene Iso-Matte gelegt werden. Auf die Matratze kann zusätzlich eine Fleece-Decke gelegt werden, die den Kinderwagen noch kuscheliger macht. Der Fußsack ist idealerweise mit Daunen oder Fell gefüttert. Die richtige Kleidung Jedes Kind sollte mit mehreren Lagen bekleidet sein, wenn es mit den Eltern zum Winterspaziergang im Kinderwagen aufbricht. Der sogenannte Zwiebel-Look schließt die Körperwärme ein und lässt kaum Kälte eindringen. Unterhemdchen, Shirt, Pullover, Strickjacke und Anorak – mehr geht nicht. Unter die Hose gehört auf jeden Fall auch eine Strumpfhose. Besonders gut geeignet sind Schneeoveralls für Babys. Einige Modelle verfügen über integrierte Handschuhe. Sollte dies nicht der Fall sein, sind Fäustlinge nicht zu vergessen! Und ganz wichtig: die Kopfbedeckung. Bekanntlich entweicht über den Kopf die meiste Wärme. Eine kuschelige Wintermütze mit Ohrenklappen hält schön warm. Besonders praktisch sind Mützen zum Binden, da diese nicht so leicht verrutschen können. Ist es extrem kalt, kann die Kapuze des Schneeoveralls zusätzlich drüber gestülpt werden. Kosmetik zum Schutz Die zarte Babyhaut sollte vor jedem Ausflug gut eingecremt werden. Eine fetthaltige Creme bietet eine effektive Schutzschicht vor den niedrigen Temperaturen und verhindert gleichzeitig ein Austrocknen der Haut. Das Eincremen sollten sich auch die Eltern zu Herzen nehmen. Damit ist die Kälte viel leichter zu ertragen. Intensive Wintersonne An manchen Wintertagen scheint die Sonne besonders intensiv. Dies mögen die Babyaugen gar nicht. Ein kleines Sonnenschirmchen für den Kinderwagen kann das Baby vor dem Sonnenlicht schützen. Trotz Sonne ist es an Wintertagen sehr kalt. Deshalb sollten Eltern immer wieder kontrollieren, ob ihre Kinder es schön warm im Wagen haben. Und was tun Eltern gegen kalte Hände? Ein Muff muss her. Ein richtiger Kinderwagenmuff lässt sich am Schiebegriff befestigen und gibt den elterlichen Händen beim Schieben wohlige Wärme. Besonders praktisch sind solche...

Kind transportieren: Das Tragetuch

Babys brauchen Nähe und Geborgenheit. Vor allem in den ersten Lebensmonaten ist die sogenannte Nestwärme von großer Bedeutung für die Kleinen. Sie wollen ihre Eltern spüren und fühlen sich in deren Nähe am wohlsten. Das Tragetuch bietet eine vielseitige Möglichkeit, Spaziergänge und Ausflüge für beide Seiten bequem und angenehm zu erleben. Steht die Geburt eines Kindes bevor, müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Viele Eltern wählen einen Kinderwagen, um mit ihren Kleinen mobil zu sein. Die Alternative Babytragetuch wird bislang nur selten in Erwägung gezogen. Dabei sind die praktischen Vorteile nicht zu verachten. Stufen und schwieriges Terrain sind mit einem Tragetuch keine Hindernisse mehr. Bei Wind und Wetter ist das Baby in der elterlichen Jacke gut geschützt. Und vor allem erlebt das Baby absolute Geborgenheit und die körperliche Nähe seiner Eltern. In vielen Ländern nutzen Eltern schon lange und ausschließlich ein Tragetuch für ihre Kinder. In Afrika und Südamerika sind Kinderwagen eher Mangelware. Dort gehört das Tragen im Babytragetuch zum Alltag. Es heißt, diese körperliche Nähe in den ersten Lebensmonaten fördert auch die familiäre Verbundenheit. Die Vorteile des Tragetuches Direkt nach der Geburt kann das Tragetuch zum Einsatz kommen. Babys lieben es, den Herzschlag und die Körperwärme ihrer Eltern direkt zu spüren. Sie erleben im Tragetuch den gesamten Alltag und sind dabei ständig in Bewegung. Auf diese Weise wird der Gleichgewichtssinn gefördert. Oft ist es sogar so, dass Babys, die von ihren Eltern im Babytragetuch spazieren getragen werden, viel ruhiger und ausgeglichener sind. Aber auch die praktischen Eigenschaften des Tragetuchs sollten unbedingt erwähnt werden. Oft sind die Möglichkeiten, sich mit einem Kinderwagen zu bewegen, an bestimmten Orten eingeschränkt. Ein Baby im Tragetuch ist dabei wesentlich leichter zu bewegen. Es ist quasi wie ein zusätzlicher Körperteil der Eltern und bedeutet keinerlei Einschränkung. Besonders wenn eine Autofahrt ansteht, gibt es mit dem Kinderwagen im Kofferraum oft Platzmangel. Mit dem Tragetuch kein Thema. Begründete Bedenken? Viele Menschen geben dem Tragetuch keine Chance, weil sie befürchten, die Wirbelsäule des Babys könnte unter dieser Trageweise leiden. Aber dies nach Ansicht von Experten unbegründet. In den ersten Monaten ist die gehockte Haltung absolut in Ordnung. Wichtig ist nur, dass das Babytragetuch richtig gebunden ist. Wie das funktioniert, können Sie hier nachlesen. Welches Tragetuch ist das Richtige? Wie bei allen Produkten gibt es auch die unterschiedlichsten Ausführungen bei den Babytragetüchern. Ganz wichtig ist die richtige Größe. Das Tragetuch sollte auf jeden Fall groß genug sein, um auf die Körpergröße des Trägers oder der Trägerin angepasst zu werden. Das Material ist ebenfalls von großer Bedeutung. Es sollte elastisch,...

Wachstumsschübe: Verhalten verstehen. Hilft eine App?

Ihr Baby wird Ihnen in den ersten 14 Monaten seines jungen Lebens mehrfach „seltsam“ erscheinen. Das hat zu tun mit den in der Regel acht Wachstumsschüben, bei denen Ihr süßer Augenschein Wandelungen durchmachen muss. Vergleichen Sie die damit zusammenhängenden Schrei-Attacken, die starke Unruhe, die Schlafstörungen und weitere Aufruhr-Zustände mit vielen aufeinander folgenden kleinen „Baby-Pubertäten“. Während dieser Schübe sind Sie und Ihr Einfühlungsvermögen die wichtigste Stütze. Ihr Kind ist in diesen Phasen also nicht „bewusst nervtötend“. Sondern es wird sich seiner bewusst in dieser Welt. Und das ist harte Arbeit. Manchmal fällt es Eltern schwer, das Verhalten ihrer Kinder zu verstehen. Besonders in den ersten Lebensmonaten kommt es zu wachstumsbedingten Veränderungen, die neue Verhaltensmuster zur Folge haben. Jetzt ist es wichtig, dass Eltern diese verstehen und richtig interpretieren. Schließlich sind die Kleinen noch nicht in der Lage, selbst mitzuteilen, was mit ihnen passiert. Einfühlungsvermögen und liebevolles Verständnis gefragt Die ersten Lebensmonate bedeuten für Eltern und Kind eine enorme Herausforderung. Eigentlich entdecken die Kleinen jeden Tag etwas Neues, erlernen neue Fähigkeiten, und auch das Gehirn vollzieht eine große Entwicklung. All das geht nicht spurlos am Kind vorbei. Es ist plötzlich mit ganz neuen Eindrücken konfrontiert und muss erst lernen, damit richtig umzugehen. Wenn ein Kind eine Phase durchlebt, in der es ein verstärktes Bedürfnis nach Nähe demonstriert, vielleicht ein verändertes Ess- und Schlafverhalten zeigt oder auch einfach mehr weint, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass wieder einmal ein Wachstumsschub stattfindet. Dann sind Geduld und liebevolle Zuwendung gefragt. Acht große Wachstumsschübe – acht große Herausforderungen Ganze acht große Wachstumsschübe müssen Kind und Eltern gemeinsam überstehen. Das bedeutet ein Wechselbad der Gefühle, ein ständiges Auf und Ab, immer wieder wechselnde Launen. Mit viel Liebe und Nähe können Eltern ihren Kindern dabei helfen, die neuen Eindrücke zu verarbeiten. Neue Fähigkeiten fördern Mit jedem Wachstumsschub (alle acht großen Schübe finden in den ersten 14 Lebensmonaten statt) erlernt das Kind neue Fähigkeiten, die es trainieren muss, um diese zu verfeinern. Eltern können dies unterstützen, indem sie die neuen Fähigkeiten mit entsprechenden Spielzeugen fordern und fördern. Gleichzeitig lenkt das gemeinsame Spielen von der Angst vor dem Neuen ab und stärkt die Vertrauensbasis zwischen Kind und Eltern. Von neuen Eindrücken überfordert Es ist fast wie an Weihnachten, wenn Kinder mit unzähligen Geschenken überhäuft werden und damit schlichtweg überfordert sind. So ähnlich ergeht es Babys während ihrer Wachstumsschübe. Die vielen neuen Eindrücke überfordern sie in den ersten Tagen. Sie müssen erst lernen, damit umzugehen. Da die acht großen Wachstumsschübe bei allen Kindern etwa zur selben Zeit stattfinden, ist...

Sicherheit bei Kindersitzen: Der ADAC hat getestet

Verantwortungsvolle Eltern müssen nicht immer gleich das teuerste kaufen, wenn es um Kinderwagen, Kindersitze oder sonstiges Zubehör geht. Trotzdem sollte man sich von der Qualität eines Produkts vor dem Kauf überzeugen.  Die jüngsten Meldungen über die schlechte Qualität von Kindersitzen haben uns Eltern aufhorchen lassen. Dabei sollen sie doch für die Sicherheit unserer Sprösslinge sorgen, wenn es wirklich einmal zu einer prekären Situation im Straßenverkehr kommt. Haben Sie sich schon einmal vor Augen geführt, welch fatale Folgen es haben kann, wenn ein Gurt reißt oder der Sitz, auf dem ihr Kind festgeschnallt ist, zerbricht? Gerade bei den preiswerteren Modellen wurden beim Praxistest des ADAC eklatante Mängel festgestellt. Neu und schick ist nicht immer gut und sicher Selbst wenn Sie sparen müssen, sollten Sie es nicht am falschen Ende tun. Es geht nicht allein um die mangelnde Stabilität, sondern auch um Schadstoffe, die sich unter Umständen in den Materialen befinden können. Sowohl der ADAC als auch die Stiftung Warentest haben festgestellt, dass es bei mehr als der Hälfte der Kindersitze im unteren und mittleren Preissegment erhebliche Mängel gibt. Wer auf den Preis schauen muss, sollte lieber auf ein schickes, neues Modell mit schlechtem Testergebnis verzichten und sich für ein älteres, preisreduziertes Fabrikat mit guten Bewertungen entscheiden. Dazu rät der ADAC. Nicht jeder Sitz passt in jedes Auto Was der ADAC außerdem empfiehlt, ist eine Einbauprobe, denn nicht jeder Sitz ist auch für alle Fahrzeugmodelle geeignet. Gerade bei älteren Fahrzeugen kann es sein, dass gerade bei Babyschalen die Gurtschlossbefestigungen zu lang sind oder durch es eine ungünstige Gurthöhe Probleme bei der Standfestigkeit einiger Kindersitzmodelle gibt. Wichtig ist, dass der Kindersitz stramm und standsicher eingebaut werden kann. Worauf auch geachtet werden sollte, ist die Prüfnorm ECE R 44/04, wobei das nicht der absolute Garant für optimale Sicherheit ist. Wenn auf dem Prüfsiegel des Sitzes die erste Zahlenreihe im Kreis unter dem E mit 04 beginnt, ist das die aktuelle Prüfnorm. Die seit diesem Jahr gültige Alternative für Kindersitze bis maximal 18 Klio Gewicht ist mit ECE-R129, i-Size, beziffert. Hier geht es zum ausführlichen ADAC Kindersitztest 2014 und zu den spezifischen Testergebnissen einzelner Kindersitze:...

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