Mit Kinderwagen in den Urlaub fliegen?

Kinderwagen werden von eigentlich allen Fluggesellschaften gratis transportiert. Eltern sollten sich aber Gedanken um die richtige Verpackung des Kinderwagens für den Flug machen. Und sich über zusätzliche Angebote ihrer Airline erkundigen, die das Reisen mit Kind erheblich erleichtern können. Mit Sack und Pack geht’s ab ins Warme. Das erste Mal mit Nachwuchs. Da stellen sich vor allem Ersteltern so einige Fragen: Darf der Kinderwagen mit ins Flugzeug? Keine Sorge, alle Fluggesellschaften transportieren auf Wunsch auch Kinderwagen in Laderäumen oder, bei größeren Wagen, auch gesondert als Sperrgepäck. Auf dem Weg und auch im Urlaub bleiben die elterlichen Arm-Muskeln also weitgehend verschont. Was kostet der Spaß? Je nach Airline gibt es was Kosten angeht unterschiedliche Beschränkungen. Kinderwagen, Buggys, Autokindersitze und Kinderreisebetten werden von manchen Gesellschaften komplett gratis übernommen, bei anderen wird pro Kind ein Kinderwagen o.ä. kostenlos gestattet, bei manchen wird das je nach Alter des Kindes geregelt. Ein einzelner Wagen sollte aber nirgends ein Problem sein und nichts kosten. Und wie verpackt man den Wagen, damit er auch heil ankommt? Damit das (eventuell neue) Kindergefährt am Stück und unverkratzt von A nach B kommt, sollte es gut verpackt werden. Für Vielflieger gibt es spezielle Kinderwagen-Reisetaschen. Für alle anderen bietet sich eine einfache große Reisetasche an, Luftpolsterfolie aus dem Baumarkt lohnt sich ebenfalls und ist nicht teuer. Wie gibt man einen Kinderwagen auf? Meist muss ein Wagen vor dem Flug nicht einmal als Gepäck angemeldet werden. Am Check-in wird der Kinderwagen dann entgegengenommen. Oft gibt es auch die Möglichkeit, den Wagen bis kurz vor dem Einsteigen zu behalten. Das Servicepersonal nimmt diesen dann direkt mit und bringt ihn nach Ankunft wieder zu Ihnen. Und vom Check-In bis zum Abflug? Damit die kleinen Familienmitglieder es bequem haben und die Arme der Eltern nicht zu sehr belastet werden, verleihen manche Flughäfen kostenlos Buggys. Sie können ohne Anmeldung meist an den Servicepoints ausgeliehen und wieder zurückgebracht werden. Abfliegende oder umsteigende Eltern können die Buggys aber auch meist einfach am Gate stehen lassen. Übrigens: Informieren Sie sich. An den meisten Flughäfen wird Familien mit Kleinkindern ein bevorzugtes Einsteigen...

8 Tipps für’s Joggen mit dem Buggy

Seit 1984 gibt es in Deutschland so genannte Babyjogger. Es gibt also seit 30 Jahren keine Ausrede mehr für junge Eltern, ihre Fitness zu vernachlässigen. Zumindest nicht wegen eines unmobilen Sprösslings. Wir haben für Sie die wichtigsten Faktoren zusammengetragen, wenn Sie zusammen mit Ihrem Kind Joggen gehen möchten. Wählen Sie einen Wagen, der „in der Spur“ bleibt Die Räder des Wagens sollten zwischen 15 Zoll und 25 Zoll messen. So sicher, dass Sie ein gutes Rollverhalten mitbringen, das nicht zu holprig oder zu langsam wird. Das Reifenprofil sollte möglichst für alle Untergründe geeignet sein. Lassen Sie sich hier beraten – es gibt gravierende Unterschiede. Ein Tipp außerdem: Wählen Sie zum Joggen einen Buggy mit drei Rädern. Das macht die Führung einfacher. Suchen Sie außerdem nach einem Wagen mit sehr langem Radstand, das macht Kurven zwar etwas beschwerlicher, hilft aber, damit Sie nicht ständig die Hände am Lenker behalten müssen. Suchen Sie ein möglichst leichtes Modell aus Am Laufen selbst ändert sich wenig, nur etwas mehr Kraft ist natürlich nötig, wenn man nicht nur sich selbst, sondern auch den Nachwuchs von A nach B bewegen möchte. Achten Sie deshalb darauf, dass nicht auch noch der Wagen zur Kraftbelastung wird. Ein leichter Rahmen, zum Beispiel aus Aluminium, lohnt den Aufpreis. Ein Sicherheitsband verwenden Oft ist es ungewohnt für sportliche Eltern, die gewohnten Armbewegungen beim Joggen nicht machen zu können. Für viele Wägen gibt es deshalb ein Sicherheitsband, das dafür sorgt, dass der Wagen nicht ständig festgehalten werden muss, sondern nur ab und zu einen „Schubs“ braucht. Das Band wird an der Hand des Joggenden und dem Lenker des Kinderwagens befestigt. Eine Sicherungsleine, damit der Wagen nicht davonrollt. Erschütterungen vermeiden Kinderknochen sind weich und wachsen noch, deshalb sollten sie nicht zu stark belastet werden. Es ist deshalb wichtig, dass das joggende Elternteil nicht bei zu viel Geschwindigkeit Stufen und Bordsteine „mitnimmt“, oder mit zu langen Schritten gegen den Buggy tritt. Versuchen Sie also, sich gleichmäßig zu bewegen, und schieben Sie den Wagen zur Not etwas seitlich versetzt. Achten Sie auch beim Kauf auf eine gute Federung. Im besten Fall sollte diese auf das Gewicht des Kindes angepasst werden können. Das Wetter im Auge behalten Der Laufende empfindet die Temperatur beim Sport erfahrungsgemäß gerne etwas wärmer, als sie eigentlich ist. Das Kind im Wagen bewegt sich allerdings nicht, deshalb ist es wichtig, es warm anzuziehen, und eventuell eine zusätzliche Decke einzupacken. Für den Fall von plötzlichem Regen ist außerdem ein Regenschutz, der über den Wagen gespannt werden kann, empfehlenswert. Auch bei Sonne müssen...

Rückenglück: Der Kinderwagen, der Treppen laufen kann

Eine neue Erfindung zeigt sich auf dem Markt der Kindertransportgefährte: Der Kinderwagen „T(w)o go Stroller“ ist in der Lage, Treppen zu überwinden. Zumindest in der Theorie. Die Praxis ist aber nicht mehr weit entfernt. Barrierefreiheit ist ein schöner Traum, aber leider eben genau das – ein Traum. Viel zu oft haben Eltern mit unumgehbaren Treppenstufen zu kämpfen, wenn sie mit dem Sprössling unterwegs sind. Kann das Kind noch nicht selbst laufen, folgen oft haarsträubende Balance-Akte um die Treppe zu überwinden. Ist das Kind schon in der Lage zu gehen wird es für die Eltern zwar einfacher, aber Treppen bleiben ein Hindernis. Die Lösung bringt der T(w)o Go Stroller – ein sechsrädriger Kinderwagen. Das Konzept ist noch nicht hunderprozentig ausgereift, aber durch die sechs Räder Konstruktion können Treppen überwunden werden. Inspiriert ist der Prototyp vom Sackkarren, bei dem die Idee schon lange funktioniert. Übrigens bietet der T(w)o Go Strollers sogar Platz für zwei Nachkommen auf einmal. Noch nicht perfekt – aber eine tolle Idee Einzige Unsicherheit über das Funktionieren des innovativen Kindergefährts: Kleinere Hindernisse könnten die Drehbewegung der drei rotierenden Räder ebenfalls auslösen. Das würde die Fahrt sehr holprig gestalten. Außerdem ist bei dem Wagen eine sehr gute Balance gefragt, damit das Gewicht der Kinder im Vorderteil nicht beim Treppensteigen überhandnimmt und zu Bruchlandungen führt. Gut, zugegeben: Die Optik erinnert etwas an eine Mischung aus blauer IKEA-Tragetasche und Sackkarre. Auch was Möglichkeiten wie Tagetaschenhalterungen oder verstellbare Sitze angeht ist der Wagen nicht perfekt. Die Ausführung lässt vielleicht noch etwas zu wünschen übrig. Auf Youtube haben wir ein Video gefunden, das einen weiterentwickeltes Modell zeigt – wir sind gespannt auf das...

Die Qual der Kinderwagen Auswahl

Die Auswahl an verschiedenen Kinderwagen ist erdrückend. Wir geben einige Tipps, welche Wagen-Art wofür gemacht ist und welche Möglichkeiten für Zusatzteile sich lohnen. Kinderwagen, Buggy, Kombiwagen, Sportwagen – die Wahl des Kindergefährts ist kniffelig und undurchsichtig kompliziert. Eltern, die diese Anschaffung noch vor sich haben, stehen vor einem nicht enden wollenden Ansturm an zu beachtenden Kriterien und einer riesigen Produktpalette. Die Preise variieren stark – aber liegt das an der Qualität oder zahlt man nur für Markennamen? Es lohnt der Vergleich. Nicht jeder Wagen passt für jedes Kind. Nicht jedes Feature ist für jedes Elternteil sinnvoll. Auch ob es schon Geschwisterkinder gibt, spielt eine Rolle. Relevant sind außerdem die Größe des Wagens, sein Gewicht, seine Klappfunktionen und vieles mehr. Eine Checkliste der relevanten Kinderwagen-Typ-Faktoren: Welches Alter? Kinder, die noch nicht selbstständig aufrecht sitzen können, brauchen eine Babywanne. Danach ist ein Buggy zum sitzen und die Welt entdecken angesagt. Hier bitte Vorsicht: Setzen Sie das Kind nicht zu früh hin, wenn es eigentlich noch nicht so weit ist. Die Rückenmuskulatur muss sich erst richtig ausbilden, sonst trägt ihr Baby eventuell Muskel- oder Haltungsschäden davon. Wie viele Kinder? Ja nach Alter und Anzahl der Kinder können ganz unterschiedliche Kinderwagen-Varianten sinnvoll sein. Für ältere Geschwisterkinder gibt es Mitfahrbretter zum Anbringen an den Wagen des jüngsten Familienmitglieds. Wie flexibel muss es sein? Kombiwägen können mit dem Alter der Kinder wachsen, was sich als sehr praktisch herausstellen wird. Auch einfache und einhändig zu bedienende Klappmechanismen sind Gold wert, wenn der Wagen trotz Baby auf dem Arm nach dem Spaziergang wieder in den Kofferraum wandern soll. Welche Zusätze sind sinnvoll? Ein Autositzadapter gegen unnötiges Baby-Umladen ist oft praktisch. Zusätzliche Tragetaschen für Windeln und Co. können ebenfalls viel Arbeit erleichtern. Welches Gewicht ist tragbar? Ein klassischer Kinderwagen wiegt ohne Kind und Kinderpflege-Untensilien circa 15 Kilo. Ein Buggy wiegt knapp die Hälfte, ein Jogger oder Sportwagen noch weniger. Die Wohnsituation (Treppen, Aufzüge, Erdgeschoss oder Etagenklettern) sollte hier auch bedacht werden. Wohin soll’s gehen? Jogger und Sportwagen sind vor allem für die Natur gemacht. Sie sind die Geländewagen unter den Kindertransportmitteln. Strand, Waldboden – alles kein Problem. Die großen Räder sorgen für ein ruhiges und wackelfreies Fahren. Der Buggy ist eher ein Stadtmobil – wendig und...

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