Phantasie zum Anfassen: Kuscheltiere nach Kinderzeichnung

Toller Fund: Eine Dame aus Saarbrücken erweckt Kinderträume zum Leben. Bei ihr kann man die Zeichnungen seiner Kinder einschicken – und sie näht getreu der Vorlage ein Kuscheltier für den Nachwuchs. „Kinder leben in ihrer Fantasie und der Realität gleichermaßen – und bewegen sich auf eine Weise dazwischen hin und her, wie wir es nicht mehr können.“ Das sagte Maurice Sendak, der Autor von „Wo die wilden Kerle wohnen“. Recht hat er, deshalb gefällt uns diese Idee zu einem Geschenk für den Nachwuchs ganz besonder gut: Dorothee Thoma näht Kuscheltiere und Puppen nach Vorlage von Kinderzeichnungen. Eltern, Großeltern oder Freunde können die Zeichnungen zu Aba und Ogüst einschicken. Je nach Schwierigkeit kosten die individuellen Plüschtiere zwischen 60 und 120 Euro. Nach etwas Wartezeit kommt ein Päckchen mit ganz besonderem Inhalt mit der Post. Egal ob Bieber, Piraten, Katzen-Vögel, Prinzessinnen, grünblaurote Monstermäuse oder was immer der Phantasie des Kindes entsprungen ist. Dorothee Thoma fertigt nach Abbild des Originalkunstwerkes von kleinen Kindern Kuscheltiere. Hangemacht und genau so, wie das Kind sein Kuscheltier entworfen...

Blitzblank: So bleibt der Kinderwagen wie neu

Damit ein Kinderwagen so lange wie möglich gepflegt aussieht und im Idealfall noch für weitere Kinder genutzt werden kann, sollte er entsprechend gepflegt werden. Spaziergänge in der Natur, Regen und auch der „normale Gebrauch“ bringen Verschmutzungen mit sich. Oft reicht es groben Schmutz wegzuwischen, doch gerade im Winter bei gesalzenen Wegen braucht es etwas mehr. Regelmäßiges Reinigen der Reifen und anschließende Pflege mit Silikonspray beugen Korrosion vor. Übrigens sollten Bezüge auf keinen Fall unbedacht in die Waschmaschine gegeben werden. Kinderwagenhersteller liefern ihre Kinderwägen nicht umsonst mit Pflegehinweisen aus. Doch erfahrungsgemäß landen die kleinen Heftchen meist mit dem Rest der Verpackung im Abfall. Wir haben hier die wichtigsten Pflegetipps zusammengefasst, damit Sie an Ihrem Kinderwagen lange Freude haben. Überzüge nicht einfach in die Waschmaschine geben Kinderwagen-Überzüge werden nicht mit Imprägniermitteln behandelt, damit Kinder mit den giftigen Stoffen nicht in Kontakt kommen. Daher sind die Stoffe empfindlicher, als man es von anderen Textilien gewohnt ist. Nicht alle Bezüge können in die Waschmaschine. Schon beim Kauf sollte man deshalb auf das richtige Material Wert legen. Haben Sie vor, mit Ihrem Kind viel draußen, im Wald, am Strand unterwegs zu sein? Ein leicht zu reinigendes Material wie Mischgewebe sollte dann als Auswahlkriterium dienen. Führen die geplanten Wege hauptsächlich über Asphalt und glänzende Kaufhausböden, müssen die Bezüge nicht unbedingt bei 90 Grad waschbar sein. Grundsätzlich sollte ein feuchtes Tuch genügen, um die gröbsten Flecken zu entfernen. Danach einfach Lufttrocknen lassen. Aber Vorsicht: Dazu nicht in die Sonne stellen. So bleichen Farben schnell aus. Wagenräder nicht nur reinigen, sondern auch pflegen Die Räder eines Kinderwagens sollte man regelmäßig abspülen. Dazu können die Räder häufig abgenommen werden. Geht das nicht kann man den Gartenschlauch zum vorichtigen reinigen verwenden. Nur mit einem feuchten Schwamm ans Werk zu gehen reicht leider nicht. Der Schmutz muss mit viel Wasser abgespült werden, da sich unter Schmutz schneller Rost bildet. Zur Pflege der stark geforderten Räder sollte außerdem ab und zu ein Silikonspray benutzt werden. Das verhindert, dass die Metallteile der Räder durch Umwelteinflüsse anfangen zu rosten. Außerdem werden Kunststoff- und Gummimodule des Rads dann viel weniger spröde. Sie haben länger etwas von dem Wagen, und ganz nebenbei fungiert ein solches Spray auch als Schmiermittel und hält so die Reifen vom quietschen ab. Tipp: Manchmal bieten Hersteller oder Verkäufer Reinigungsaktionen für Kinderwägen an, bei denen das Gefährt komplett auseinander gebaut und auch an schwer zugänglichen Stellen gereinigt wird. Informieren Sie...

Baby-Computing: Sensoren melden volle Windel

Ein paar findige – und wenn Sie mich fragen ein bissl verrückte – Japaner haben jetzt einen Windel-Monitor erfunden. Mit einem speziellen Sensor werden besorgte Eltern darauf aufmerksam gemacht, dass die Windel ihrer Kleinsten überläuft. Wer klebt schon seinem Baby einen Sensor in die Windel, nur um zeitgleich zu erfahren, wenn selbige voll ist. Eine Erfindung aus Japan jedenfalls hofft auf einen Markt für diese krude Art des Windelmonitoring. Sämtliche Änderungen der Feuchte, Temperatur oder in Sachen Druck würde der innovative Sender vermelden. So der Tenor des Macher-Teams an der Universität Tokio. Man spare sich vor allem das testweise ausziehen, wenn anhand Gewicht, Geruch und Konsistenz der Windel – zumindest nicht eindeutig – festzustellen sei, ob sich der geliebte Nachwuchs seiner Notdurft entledigt habe. Vor allem Änderungen des Widerstandes seien es, die der nur wenige Cent teure Sensor anzeige. Nun brüten die Japaner über Optimierungsmaßnahmen, so die uns vorliegende Meldung. Ganz im Sinne der „Ökologie“ gehe es zunächst um eine Verringerung des Strombedarfs und eine Maximierung der Sensor-Reichweite. Momentan sei der Prototyp noch im Versuchsstadium und der Abstand zwischen Datenleser und Sensor darf einige, wenige Zentimeter noch nicht unterschreiten. Wer sich für die Erfindung interessiert – wenn es besonders lustig ist, bleiben wir dran. Ungeduldige googeln einfach mal...

Kinderwagen-Fitness im Urlaub: Robinson Club zielt auf junge Mütter

Die Club-Urlaub-Kette Robinson Club versucht sich in einigen Tagen mit einem Testballon „Kinderwagen-Fitness“. Vom 22. Februar bis 1. März starten die Verantwortlichen ein spezielles Reise-Angebot „Fit mit Kinderwagen“. Im Visier: Junge Eltern, insbesondere Mütter die unter professioneller Anleitung nach Niederkunft möglichst schnell zu körperlicher Fitness bzw. der Figur vor Schwangerschaft zurückfinden wollen. Die Kinderwagen nutzen die auf diese Art aktiven Urlauber als Fitnessgerät. Die Angebote für die sogenannte Kinderwagen-Fitness boomen. Auch wir haben hier bereits über die junge Münchner Fitnesstrainerin Jana Wetterau-Kliebisch. Im Focus stehen bei diesen Angeboten naturgemäß junge Mütter mit ihren zeitlichen und räumlichen Engpässen, die der Nachwuchs Ihnen beschert. Kein Wunder also, dass hier Märkte entstehen und diverse Angebote aus der Not eine Tugend machen. Im Segment der Erlebnisreisen hat sich nun der Robinson Club auf die Fahnen geschrieben, junge Mütter mit einem Event „Kinderwagen-Fitness“ zu locken. Das Trainingsangebot „Fit mit Kinderwagen“, so die für den Robinson Club aktive Physiotherapeutin Kristina Opazo, sei sanft und effektiv. Die erlernten Routinen können – auch nach Rückkehr in die Heimat – in den Alltag integriert werden. Dabei geht es um diverse Übungen mit Kinderwagen vor allem für Bauch, Beine und Po. Angefangen bei tiefen Ausfallschritten im Gehen bis hin zur Kniebeuge mit Baby im Arm. Das Herz-Kreislauf- und Kraft-Programm umfasse somit die besten Übungen für schwangerschaftsbedingte Problemzonen, die Beckenbodenmuskulatur, den Rücken und grundsätzlich die Körperhaltung mit Baby. Ein netter Neben-Effekt der regelmäßigen körperlichen Routinen: Mütter trainieren, verbringen gleichzeitig Zeit mit ihrem Kind und sparen sich den Babysitter. Das Robinson-Event ist geeignet für Mütter mit Kindern ab dem 3. Lebensmonat. Für Interessierte hier noch die Quelle, die Presseabteilung vom Robinson...

Kinderwagen-Kino? Berliner Kino denkt auch an ganz junge Eltern..

„Von Windeln verweht“ – das ist der Richtung weisende Slogan von Berlins erstem Kinderwagen-Kino. Seit mittlerweile rund acht Jahren bieten die Betreiber des Babylon jungen Familien auch mit sehr kleinen Babys – solchen im Kinderwagen-Alter – aktuelle Kinofilme in kindgerechtem Ambiente. Nein, auch wenn das Kino Babylon in Berlin das „Baby“ im Namen trägt – die Namensgebung hat nichts mit der Idee der Betreiber zu tun seit 2006 ein Kinderwagen-Kino zu betreiben. Da nämlich kamen die findigen Macher auf die Idee, jungen Eltern etwas Gutes zu tun, die ein gemütliches Kino-Event zu schätzen wissen. Vielen jungen Paaren ist der Babysitter zu teuer. Oma und Opa wohnen weit weg. Dass da den echten Cineasten so kurz nach der Niederkunft der lieb gewonnene Kinobesuch abgeht, schafft Begehrlichkeiten. Und damit sowohl eine Alleinstellungsmöglichkeit für kreative Lichtspielhäuser. Eigentlich also nur pfiffig und konsequent, was das Babylon mit seiner Programmschiene „Kinderwagen-Kino“ im Berliner Ortsteil Mitte am Rosa-Luxemburg-Platz jeden Mittwoch um 11 Uhr anbieten. Ein Kinderwagen im Kino? Babys, die gerade mal ein paar Monate alt sind Bilderfluten und Dolby-Sorround-Geschützen aussetzen? Es mutet zunächst sehr ungewöhnlich an, denkt man darüber nach, dass gerade im Baby-Alter Entschleunigung, Ruhe, Körperkontakt und Brabbel-Gespräche mit den Eltern angesagt sein sollten. Keine Angst, im Babylon hat man hier selbstredend vorgesorgt, glaubt man den Machern. Sowohl Lautstärke als auch Lichtreflexe sind stark eingeschränkt. Kinderwagen werden im Kino an dafür vorgesehenen Stellen geparkt. Im Vorführraum werden die Filme bei verminderter Lautstärke vorgeführt, so sind auch die empfindlichsten Babyohren geschützt. Der Saal sei während der gesamten Vorführung gedimmt bzw. leicht beleuchtet. Und auch ein Wickeltisch sei vorhanden, so die Betreiber. Wer sich das mal anschauen möchte. Oder als Kinomacher kreative Ideen für das eigene Lichtspielhaus sucht, zum Kinderwagen-Kino am Berliner  Rosa-Luxemburg-Platz gegenüber der Volksbühne geht es online hier...

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